Klein, leicht und überraschend gut

Nicht jedes Objektiv muss lichtstark, groß oder besonders teuer sein.

Genau das ist mir beim Sigma 24 mm F3.5 DG DN Contemporary* bewusst geworden.

Als Ergänzung zu meinem Standardzoom wollte ich eine leichte Festbrennweite, die ich problemlos den ganzen Tag an der Leica SL (Typ 601) nutzen kann. Das Sigma hat meine Erwartungen dabei sogar übertroffen.

Klein genug, um die Leica leichter wirken zu lassen

Die Leica SL ist keine kleine Kamera, gerade im Vergleich zu einer Leica M.

Deshalb macht jedes Gramm weniger einen Unterschied.

Das Sigma 24 mm F3.5 ist erstaunlich kompakt und leicht. Zusammen mit der SL entsteht eine Kombination, die deutlich angenehmer zu tragen ist als viele andere L-Mount-Objektive.

Gerade auf längeren Spaziergängen oder Städtetrips weiss ich das zu schätzen.

Kompakter als man denkt : Das 24er an der SL 601

Schärfe auf einem beeindruckenden Niveau

Schon beim ersten Fotografieren fiel mir auf, wie scharf dieses kleine Objektiv ist.

Von der Bildmitte bis weit in die Ecken liefert es bereits bei Offenblende eine hervorragende Leistung. Abgeblendet wird es noch etwas gleichmäßiger, aber ehrlich gesagt fotografiere ich häufig einfach bei f/3.5 oder f/4 und denke gar nicht weiter darüber nach.

Es gehört zu den Objektiven, bei denen ich mich nie frage, ob die Bildqualität ausreicht.

Sie tut es.

Sigma 24mm f3.5 bei Offenblende

Warum mich die Lichtstärke überhaupt nicht stört

Natürlich wäre ein 24 mm F1.4 beeindruckend.

Aber brauche ich das wirklich? Rechtfertigt die Lichtstärke ein gut doppeltes Gewicht gegenüber f3.5?

Für meine Art zu fotografieren eher nicht.

Ich nutze das Objektiv überwiegend für Landschaften, Architektur, Streetfotografie und Reportagen. In diesen Bereichen arbeite ich ohnehin häufig mit Blenden zwischen f/4 und f/8.

Dafür bekomme ich ein Objektiv, das klein, leicht und angenehm unauffällig bleibt.

Diesen Kompromiss gehe ich jederzeit gerne ein.

Die 24 Millimeter eröffnen neue Perspektiven

24 Millimeter sind für mich eine spannende Brennweite.

Sie zeigen deutlich mehr Umgebung als 35 oder 50 Millimeter, wirken aber trotzdem nicht übertrieben weit.

Gerade in engen Altstädten, bei Architektur oder Landschaften entstehen Bilder mit einer angenehmen Weite, ohne dass Perspektiven unnatürlich wirken.

Auch in der Streetfotografie macht mir diese Brennweite viel Spaß, weil sie den Betrachter mitten ins Geschehen zieht.

Autofokus und Bedienung

An meiner Leica SL (Typ 601) arbeitet der Autofokus zuverlässig und präzise.

Natürlich darf man keine Wunder in Sachen Geschwindigkeit erwarten – dafür ist die Kamera mittlerweile einfach zu alt. Für meine Motive reicht die Leistung jedoch vollkommen aus.

Besonders gefällt mir der angenehm laufende Fokusring, falls ich einmal manuell fokussieren möchte. Dank der Fokusanzeige auf dem Top Display der SL 601 ist so auch Zonenfokus problemlos möglich.

Verarbeitung

Wie alle Sigma Contemporary Objektive wirkt auch das 24 mm hochwertig verarbeitet.

Das Metallgehäuse fühlt sich solide an, nichts klappert oder wirkt billig. Das Objektiv passt optisch überraschend gut zur Leica SL und vermittelt insgesamt einen sehr wertigen Eindruck. Dazu gibt es einen Blendenring, der eine manuelle Einstellung der Blende intuitiv (wie von manuellen Objektiven gewohnt) ermöglicht.

Preis-Leistung

Genau hier wird das Sigma für mich zu einem echten Geheimtipp.

Für vergleichsweise wenig Geld erhält man ein hervorragend verarbeitetes Vollformatobjektiv mit exzellenter Bildqualität und einem kompakten Format.

Natürlich gibt es lichtstärkere Alternativen, selbst in der gleichen Serie von Sigma (24mm f2)

Aber sie sind meistens deutlich größer, schwerer und erheblich teurer.

Mein Fazit

Das Sigma 24 mm F3.5 DG DN Contemporary* ist eines dieser Objektive, über das kaum jemand spricht – und genau das finde ich schade.

An der Leica SL (Typ 601) liefert es eine hervorragende Bildqualität, ist angenehm leicht und macht genau das, was ein gutes Werkzeug tun sollte: Es funktioniert zuverlässig, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Wenn ich mit möglichst wenig Gewicht unterwegs sein möchte oder bewusst mit einer Festbrennweite fotografieren will, landet dieses Objektiv fast automatisch in meiner Fototasche bzw auf meiner Kamera.

Und : Es erinnert mich daran, dass gute Bilder nicht von einer besonders großen Blendenöffnung abhängen, sondern davon, die Kamera dabei zu haben und den richtigen Moment zu sehen.

Beispielfotos


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Es gibt in der heutigen Zeit unzählige Objektive in allen Preisklassen, neu und gebraucht, dazu unzählige technische Diskussionen. Das Internet ist voll mit unzähligen Vergleichen zwischen „besser“, „schärfer“, „moderner“, „charakterstärker“, usw.

Aber irgendwann habe ich für mich gemerkt: Ich brauche nicht mehr Auswahl. Ich brauche keine sterile, technisch perfekte Abbildung & augenscheinlich perfektes Bokeh (wenn es das überhaupt gibt), sondern Klarheit und Charakter, idealerweise mit einem Werterhalt über die Jahre (oder besser Jahrzehnte) hinweg, dazu so klein & kompakt wie eben möglich.

Warum ich mich für 24mm, 50mm und 90mm entschieden habe

Und genau deshalb habe ich mich nach umfangreicher Probiererei (auch mit Voigtländer und 7Artisans Objektiven) bewusst für folgende drei Brennweiten/Objektive entschieden:

Nicht, weil sie in irgendeiner Form spektakulär sind. Sondern weil sie für mich funktionieren und in einer Art & Weise abbilden, wie ich es mir von gutem Glas wünsche.


24mm – Nähe ohne Verzerrung

Das 24mm Elmarit-M f2.8 (Baujahr 1998. 290g) ist das "neueste" Glas in meiner Fototasche und für mich kein Effekt-Objektiv. Es ist ein Werkzeug für Raum.

Ich arbeite gerne & viel im urbanen Kontext, wo 28mm (z.B. bei der Leica Q Serie) durchaus mal zu lang sein kann. Street. Architekturfragmente. Menschen im Umfeld ihrer Umgebung. 24mm gibt mir Kontext, ohne ins Extreme zu kippen.

Und genau das liebe ich daran.

Ich sehe mit 24mm nicht nur ein Motiv. Ich sehe ein Verhältnis zwischen Motiv und Umgebung.


50mm – Die ehrlichste Brennweite

200 Gramm , 53mm x 43mm (D x l)

Wenn ich nur ein Objektiv behalten dürfte, wäre es das 50mm Summicron-M f2.0 (Baujahr 1993, 200g)

50mm ist für mich die neutralste, ehrlichste Perspektive. Keine dramatische Verdichtung. Keine übertriebene Weite.

Nicht umsonst war 50mm über Jahrzehnte hinweg die bevorzugte Wahl von der Fotografen-Legende Henri Cartier-Bresson

Henri Cartier-Bresson gilt als einer der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts und als Mitbegründer der modernen Reportagefotografie.

Er prägte den Begriff des „entscheidenden Moments“ – die Idee, dass ein Bild dann entsteht, wenn Form, Inhalt und Bewegung für einen kurzen Augenblick perfekt zusammenfallen. Für ihn war Fotografie kein Inszenieren, sondern ein präzises Beobachten.
Cartier-Bresson arbeitete meist mit einer Leica und einem 50mm-Objektiv. Er fotografierte unauffällig, ohne Blitz, ohne Eingriff in die Szene. Seine Bilder wirken spontan, sind aber gleichzeitig formal extrem durchdacht – Linien, Geometrie und Timing spielen eine zentrale Rolle.

Er war Mitgründer der Agentur Magnum Photos und dokumentierte historische Ereignisse ebenso wie alltägliche Szenen auf der Straße.

Kurz gesagt:
HCB steht für Zurückhaltung, Timing, Komposition – und die Überzeugung, dass Fotografie mehr mit Sehen als mit Technik zu tun hat.

Das Summicron-M 50mm f/2 liefert genau das, was ich suche:

Ich nutze es für Menschen, Details, spontane Situationen. Es ist mein „Allrounder“, aber ohne beliebig zu sein.

Mit 50mm denke ich nicht mehr über Brennweite nach. Ich denke nur noch über Bildaufbau nach.


90mm – Reduktion auf das Wesentliche

Das Leica 90mm f2 Summicron-M (Baujahr 1986 / Kanada) “pre-Asph” ist meine ruhigste Brennweite. Mit gut 480 Gramm das Schwergewicht in diesem Trio, aber dennoch ausreichend kompakt.

Ich nutze es deutlich seltener. Aber wenn ich es einsetze, dann bewusst. 90mm bedeutet Distanz. Nicht emotional – sondern räumlich.

Es erlaubt mir, Momente zu isolieren. Hintergründe verschwinden. Linien werden ruhiger. Gesichter treten klarer hervor.

Gerade bei Porträts oder Details in einer Szene wirkt 90mm wie eine visuelle Komprimierung der Realität.
Es reduziert. Und Reduktion bedeutet Klarheit.


Warum genau diese Kombination?

Weil sie sich nicht überschneidet.
Weil sie mir klare Entscheidungen abverlangt.

Dazwischen gibt es nichts.

Kein 35mm. Kein 28mm. Kein 75mm. Nicht, weil sie schlecht wären – sondern weil ich mich nicht verzetteln möchte.

Je weniger Optionen ich habe, desto klarer wird mein Blick. Und ich möchte über das Foto nachdenken und nicht über das Objektiv, welches ich jetzt am besten nutzen sollte.


Es geht nicht um Technik

Natürlich sind diese Objektive haptisch und optisch hervorragend (wenn auch technisch aufgrund des Alters überholt).

Aber das ist nicht der Grund, warum ich sie nutze. Ich habe mich für sie entschieden, weil sie:

Sie interpretieren nicht. Sie bilden ab.

Und genau das suche ich.


Fazit

Ich glaube nicht an „die perfekte Brennweite“. Ich glaube an bewusste Entscheidungen.

Für meine Art zu fotografieren – Street, Menschen, dokumentarische Momente – geben mir 24mm, 50mm und 90mm alles, was ich brauche.

Nicht mehr. Nicht weniger.

Und genau deshalb ist es mein ideales Objektiv Kit.


Hinweis : Da es bei Leica diverse Generationen/Versionen gleicher Objektive / Brennweiten gibt (bestes Beispiel das 50mm Summicron-M in sieben(!) verschiedenen Versionen), habe ich bei der Aufzählung die Modellnummer bzw die Versionsnummer mit angegeben)

Warum Leica

Tja, die Frage ist durchaus berechtigt. Vorweg, es geht mir schon lange nicht mehr um die neuste Technik, die meisten Megapixel, den schnellsten Autofokus...

Ich mag einfach das schlichte Design der Kameras aus Wetzlar, alles wirkt auf das Wesentliche reduziert, dabei sind Objektive und auch Kameras aber so wertig verarbeitet, dass kommende Generationen noch ihren Spass mit der Technik aus Hessen haben werden bzw hatten (meine drei Objektive sind alle aus dem letzten Jahrtausend).

Mein Kamera-Kit ist komplett gebraucht gekauft. Das Schöne bei Leica ist, dass die Preise bei gebrauchter Hardware relativ stabil sind und mit wenig bis keinem Verlust wieder verkauft werden kann, was gerade auf die M Objektive sowie die Messsucher Kameras zutrifft. Mein SL Gehäuse (Typ 601) hat sich auf dem Gebrauchtmarkt ebenfalls bei gut 1200€ eingependelt, und ich denke, dass der Preis nicht weiter sinken wird.

Warum ich die Leica SL (Typ 601) der M vorziehe

Leica M oder Leica SL?

Für viele ist das keine technische, sondern eine fast philosophische Frage. Die M steht für Tradition, Reduktion, Messsucher-Magie. Die SL wirkt moderner, technischer, ketzerisch betrachtet vielleicht sogar „unleicahaft“.

Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – ist die Leica SL (Typ 601) für mich die bessere Kamera..

Ich liebe das Konzept der M. Wirklich.

Die Nähe zum Motiv, das entschleunigte Arbeiten, das Gefühl, bewusst zu komponieren. Aber irgendwann habe ich gemerkt: In meiner Realität funktioniert die SL für mich einfach besser.

Ich fotografiere viel spontan. Street. Menschen. Momente, die nicht warten.
Ich bewege mich zwischen Licht und Schatten, zwischen Kontrast und Gegenlicht, zwischen ruhigen und chaotischen Situationen.

Mit der SL 601 sehe ich exakt das Bild, das ich bekomme.

Belichtung, Kontrast, Weißabgleich – alles live im Sucher. Kein Interpretieren, kein Nachdenken darüber, wie der Messsucher das später übersetzt. Ich sehe das fertige Bild, bevor ich auslöse. - Das gibt mir Freiheit.

Der elektronische Sucher ist kein Kompromiss – er ist für mich ein wichtiges Werkzeug bei der Nutzung.

Viele romantisieren den optischen Messsucher. Und ja, er hat Charakter. Aber der EVF der SL 601 ist für mich eines der stärksten Argumente für die SL Modelreihe. Gerade als Brillenträger und in Verbindung mit Objektiven, welche die M nicht mit passendem Rahmen unterstützt wie zB 24mm Brennweite.

Ich sehe:

Gerade mit meinen manuellen M-Objektiven – 24mm, 50mm, 90mm – ist das präziser, schneller und ehrlicher.
Ich muss nicht schätzen. Ich sehe. Gerade bei Portraits mit sehr geringer Schärftentiefe bei 90mm.

Und wenn ich Schwarzweiß fotografiere, sehe ich das Bild bereits als Schwarzweiß. Das verändert, wie ich komponiere und Licht bzw Kontraste sehe.

Durch die Verwendung von Leica M Objektiven hat die Kamera bereits auch passende Korrekturprofile mit an Bord, die entweder händisch oder automatisch (bei der Verwendung des Leica Bajonett Adapters sowie 6Bit kodierten M-Objektiven) genutzt werden können.

Und ja, ich habe einige M Modelle ausprobiert - die M 240 , die M 246 (mit einem monochromen Sensor und fantastischer Grauabstufung) sowie die M 10 - alle mit optionalen EVF Aufstecksucher, welcher sich aber immer wie ein Fremdkörper angefühlt hat, von der geringeren Sucherauflösung gegenüber der SL mal ganz zu schweigen.

Robustheit und Ergonomie

Die SL ist wahrlich kein zierliches Werkzeug. Sie ist massiv. Schwer. Fast brutal in ihrer Verarbeitung. Gefertigt für die Ewigkeit mit einer auf das Minimum reduzierten Optik.

Also genau mein Geschmack 🙂 .

Sie liegt satt in der Hand. Selbst mit größeren Objektiven fühlt sie sich ausbalanciert an. Sie ist ein Werkzeug, kein Schmuckstück. Und das Gehäuse ist hart im Nehmen. Wirklich. Ich habe nicht das Gefühl, etwas Zerbrechliches zu tragen. Ich habe das Gefühl, mit einem Instrument zu arbeiten.

Flexibilität ohne Identitätsverlust

Ein Argument für die M ist oft: Reduktion. Konzentration auf das Wesentliche. Aber für mich bedeutet die SL nicht Ablenkung, sondern Möglichkeiten:

Ich möchte schnell arbeiten, aber nicht hektisch.

Mit der SL kann ich reagieren, ohne über Technik nachzudenken. Kein regelmässiges überprüfen des Messsuchers. Kein Fokus-Shift. Kein „Habe ich exakt getroffen?“.

Gerade bei offener Blende oder bei sich bewegenden Personen ist das für mich entscheidend. Ich will im Moment sein – nicht im technischen Prozess.

Die SL 601 ist unterschätzt

Die SL 601 ist 2026 keine „neue“ Kamera mehr, sie wurde 2015 vorgestellt. Aber genau das macht sie für mich interessant.

Sie liefert einen klaren, ehrlichen Sensor, der nicht wie bei den nachfolgenden Modellen von Sony stammt, sondern von der eher unbekannten Firma CMOSIS. Farben wirken neutral. Schwarzweiß hat Tiefe. Die Dateien sind robust, dynamisch, belastbar. Und das HighIso Bildrauschen bei Schwarzweiß Aufnahmen hat durchaus analogen Charakter.

Die SL 601 kostet inzwischen nur einen Bruchteil dessen, was eine M (gebraucht oder neu) kostet. Nur eine M8 rangiert in ähnlichen Gefilden wie die Ur-SL

Für mich ist sie kein Kompromiss. Sie ist eine bewusste Entscheidung.

Gar keine Nachteile? Natürlich gibt es die. Welche Kamera hat keine? Schlussendlich ist die Wahl der richtigen Werkzeuge auch immer eine Persönliche. Was mir sofort bei Nachteilen einfällt, ist der nicht kippbare Monitor (erst ab dem Model SL3 eingeführt) sowie der Akku-Preis von 140€ pro Stück. Aber Leica war halt noch nie günstig.

Und was ist mir der Leica Q Serie ?

Ich habe die Ur-Q (Typ 116, preislich ab 1800€ gebraucht) sowie die Q2 schon besessen und auch damit fotografiert, damit erstellte Fotos sind auch auf meiner Portfolio-Seite zu finden. Und während ich die Größe, Gewicht, Haptik und auch die Qualität des EVF als "verdammt nah am Ideal" bezeichnen würde, so hat mich persönlich die Reduktion auf nur eine Brennweite (ein Summilux 28mm / f1.7 ist fest verbaut) doch immer gestört - ich mag es einfach flexibel.

Die Leica M EV-1 - in meinen Augen eine Q3 mit Wechselbajonett - wäre für mich tatsächlich der Gipfel der Gefühle, aber aktuell mit einem Gebrauchtpreis von rund 7000€ keine Option. Aber die Preise werden in den nächsten Jahren fallen und ich werde sie im Auge behalten.

Fazit

Ich verstehe jeden, der die M (und natürlich auch die Q) liebt. Ich respektiere das System, seine Geschichte und seine Philosophie.

Aber für meine Art zu fotografieren – Street, Menschen, dokumentarische Momente – gibt mir die Leica SL 601 mehr Kontrolle, mehr Sicherheit und mehr Freiheit.

Nicht, weil sie moderner ist. Sondern weil sie mir erlaubt, mich ganz auf das Bild zu konzentrieren.

Und am Ende zählt nur das.

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